Matthias Lincke, geboren 1974 in Salzburg, aufgewachsen in Schwellbrunn und St. Gallen, lebt seit
1998 in Zürich.
Seither ist er beruflich als Geiger, Sänger, Gitarrist und Komponist in diversen Projekten tätig.
Dabei befasst er sich vorwiegend mit Traditioneller Musik, Jazz und Improvisierter Musik.
1998 begann er eine langjährige Zusammenarbeit mit Hackbrett-Pionier Töbi Tobler.
Im Trio "Tobler-Lincke-Tanner"
bewegte er sich im Spannungsfeld zwischen Improvisation und traditioneller Appenzellermusik.
Ab 2002 arbeitete Matthias vorwiegend in den progressiven Volksmusik-Formationen "Doppelbock" und "eCHo".
Anfangs 2003 bildete er mit Töbi Tobler und dem Bassisten Ivo Schmid (ZKO Zürich) die Gruppe "Sternmotor".
Die meisten Projekte der folgenden Jahre befassten sich mit der Pflege, Vermittlung
und Neuerfindung traditioneller Musikformen.
Dabei galt Matthias' besonderes "Ohrenmerk" der Rolle der Geige in der alpenländischen Volksmusik.
Die vertiefte Auseinandersetzung mit den Traditionen der Schweizer Geigenmusik führte dann im Laufe des Jahres 2009 zur Entwicklung
der Geigenmann-Figur und seinem langjährigen Projekt «Altfrentsch unterwegs».
Seit 2010 ist Matthias vorwiegend mit seiner Landstreichmusik und der Gruppe Doppelbock
unterwegs. Dabei kam es zu Kooperationen mit Christine Lauterburg, Corin Curschellas, Walter
Lietha, Töbi Tobler, Saadet Türköz, Alain Croubalian u.v.a..
Durch sein Aufspielen an Stubeten und Festivals und durch seine zahlreichen Kooperationen und Konzerte trägt er viel zu einem zeitgemässen Umgang mit Schweizer Volksmusik bei.
In seinen gegenwärtigen Projekten (Altfrentsche Besetzung, Feldwerk, Aufhebung der Alpen) arbeitet
er daran traditionelle Musik des Alpenraumes mit Experimentierfreude auf eine neue Ebene zu bringen und in
spartenübergreifenden Kooperationen ausgehend von den Wurzeln aktuelle und essentielle
Aussagen zu generieren.